Therapie
Das Angebot der integrativen Lerntherapie richtet sich an Kinder und Jugendliche, die eine Leserechtschreibschwäche bzw. eine Rechenschwäche und/oder Aufmerksamkeitsdefizite zeigen. Ziel ist es, resultierende Lernprobleme zu kompensieren, und wenn möglich zu beheben. Da länger anhaltende Lernprobleme Konsequenzen für das Selbstbild, die Einstellung und das Verhalten haben können, ist neben einer fachdidaktischen eine therapeutische Förderung teilintegriert.
Basis der integrativen Lerntherapie ist ein systemisch-konstruktivistisches Verständnis von Lernen. Demnach sind Menschen Konstrukteure ihres eigenen Wissens und Lernen ist ein aktiver, selbstgesteuerter Prozess, in dem Kinder und Jugendliche ihre eigenen Wege zu den jeweiligen Lerngegenständen und deren Verständnis finden müssen. Die Lerntherapie schafft Rahmenbedingungen und bietet vielfältige Anregungen, damit dies gelingt. Gerade Kinder und Jugendliche mit Lernproblemen sind auf für sie passende Lernwege angewiesen, denn Lerntherapie bedeutet Herausforderung zum Denken. Nach Möglichkeit sollte Lernen in diesem Zusammenhang immer auch entdeckende Qualitäten haben, da dies Motivation, Verstehen und Erinnerung fördert. Weil es kein Lernen ohne Fehler gibt, legen wir Wert auf einen konstruktiven Umgang mit Fehlern und sehen darin die Einladung etwas zu lernen.
- Konzeptionelle Richtlinien
- Selbstorganisation und Arbeitsverhalten
- Schriftsprachliche Kompetenz
- Mathematische Kompetenz

